
| Der Ursprung der Schokolade, wie wir sie heute kennen, liegt im Jahr 600 n. Chr., wo die Maya die ersten Kakao-Plantagen auf der Halbinsel Yucatan anpflanzten. Der Kakao wurde damals mit Wasser vermischt und auschliesslich als Kakaogetränk mit einem sehr bitteren Geschmack getrunken. Das Getränk wurde „Xocolatl“ genannt, von da stammt der heutige Name „Schokolade“ ab. Der Kakao war an sich sehr wertvoll und wurde um ca. 1000 n. Chr. in Süd – und Mittelamerika erstmals als Zahlungsmittel und Währungseinheit eingesetzt: 400 Kakaobohnen = 1 zontli und 8000 Kakaobohnen = 1 xiquipilli. | ![]() Die Geschichte der Schokolade |
| 1502 landete Christoph Columbus auf seiner vierten Reise nach Amerika in Nicaragua, wo er als erster Europäer Bekanntschaft mit dem Kakao machte, dessen Bedeutung er aber nicht erkannte. Erst 1528 brachte Hernan Cortés nach der Eroberung des Aztekenreiches den ersten Kakao sowie die für seine Zubereitung notwendigen Utensilien nach Europa. Den Europäern schmeckte der Kakao aber lediglich mit viel Honig und Rohrzucker. Erst im 18./19. Jahrhundert wurde der Kakao dank der Industrialisierung und Erfindung der Dampfmaschine zum Massenprodukt. Die erste Schokoladenfabrik in der Schweiz wurde 1819 von François-Louis Cailler in Vevey gegründet. Der Schweizer Daniel Peter bringt 1875 die erste Milchschokolade auf den Markt. Andere Pioniere wie Philippe Suchard, Lindt, Jean Tobler und Rudolf Sprüngli folgten ihm nach. Dies war der Auftakt für den späteren triumphalen Siegeszug der Schweizer Schokolade um die ganze Welt. |